RMV lässt Weihnachtsrücksicht herrschen
S-Bahnfahren ist für jeden eine wahre Freude. Kurz vor Weihnachten, wenn die Wagen proppevoll sind, wenn nette Stehnachbarn ihre Tüten zielstrebig in Kniekehlen rammen und freundliche Kontrolleure auch den unscheinbarsten Schwarzfahrer entdecken.
Es ist kurz nach Mitternacht und kurz vor Weihnachten. Eine lustige Christmas-Runde in einer Kneipe ist gerade zu Ende gegangen und gute Freunde sind auf dem Heimweg. Mit dem RMV, denn Autofahren darf man ja nach so viel BIer nicht mehr. Wir gehören zu den wenigen, die eine Karte ziehen.
Plötzlich tauchen zwei Herren mit sorgfältig eingeschweißten Plastikausweisen auf: "Die Fahrscheine, bitte!" Soweit nichts Besonderes. Besonders hingegen ist, wie viele Passagiere den Fahrtpreis nicht bezahlt haben. Einige stürzen mit einem hektischen Ruf "Frohe Weihnachten" wieder aus dem Abteil, andere kuscheln sich tief in die Sitze und hoffen, dass sie nicht gesehen werden.
Doch sie werden gesehen. Und kontrolliert. Sie drucksen herum, hilflos. Haben keine identifizierenden Karten dabei - kein Ausweis, kein Führerschein, keine Bankkarte. Die Kontrolleure dagegen sind schon in Weihnachtsstimmung: Sie schreiben die vorweihnachtlichen Sünder nicht auf, belangen sie nicht, sondern wünschen brav: Frohe Weihnachten!
Nun frage ich mich, was passiert wäre, wenn ich schwarz gefahren wäre. Ich wette, ich hätte einen dicken Mahnbescheid unter meinem Christbaum gefunden - das Leben ist eben nicht fair.
Trotzdem wünsche ich Euch mit dieser Geschichte frohe, besinnliche und vor allem erholsame Festtage!
Es ist kurz nach Mitternacht und kurz vor Weihnachten. Eine lustige Christmas-Runde in einer Kneipe ist gerade zu Ende gegangen und gute Freunde sind auf dem Heimweg. Mit dem RMV, denn Autofahren darf man ja nach so viel BIer nicht mehr. Wir gehören zu den wenigen, die eine Karte ziehen.
Plötzlich tauchen zwei Herren mit sorgfältig eingeschweißten Plastikausweisen auf: "Die Fahrscheine, bitte!" Soweit nichts Besonderes. Besonders hingegen ist, wie viele Passagiere den Fahrtpreis nicht bezahlt haben. Einige stürzen mit einem hektischen Ruf "Frohe Weihnachten" wieder aus dem Abteil, andere kuscheln sich tief in die Sitze und hoffen, dass sie nicht gesehen werden.
Doch sie werden gesehen. Und kontrolliert. Sie drucksen herum, hilflos. Haben keine identifizierenden Karten dabei - kein Ausweis, kein Führerschein, keine Bankkarte. Die Kontrolleure dagegen sind schon in Weihnachtsstimmung: Sie schreiben die vorweihnachtlichen Sünder nicht auf, belangen sie nicht, sondern wünschen brav: Frohe Weihnachten!
Nun frage ich mich, was passiert wäre, wenn ich schwarz gefahren wäre. Ich wette, ich hätte einen dicken Mahnbescheid unter meinem Christbaum gefunden - das Leben ist eben nicht fair.
Trotzdem wünsche ich Euch mit dieser Geschichte frohe, besinnliche und vor allem erholsame Festtage!
Janara - 24. Dezember, 16:53