Freitag, 14. April 2006

Sieben Philippiner spielen Jesus

Als ob uns das regnerische Wetter die Ostereiersuche nicht schon genug vertrübt, haben sich sieben Philippiner in San Pedro während einer Osterprozession ans Kreuz nageln lassen. Ich frage mich: ist das noch ein "gesunder" Ausdruck des Glaubens?

Sind solche Handlungen nicht eher mit den fanatischen Taten zu vergleichen, die Sektenführer von ihren Mitgliedern verlangen würden? Zwar ließen sich die Gläubigen allem Anschein nach freiwillig ans Kreuz nageln. Doch mit welchem Zweck? Wollten sie ihrem "Idol" Jesus nacheifern? Ihn ehren? Gar in seine Fußstapfen treten? Waren sie der Meinung, sie müssten sein Leid nachempfinden? Oder es neu zu definieren?

Glaube ist dazu da, Menschen, den Gläubigen, Halt und Ordnung im Leben zu geben. Halt ist hier jedoch nicht physisch gemeint - sondern rein psychisch. Vielleicht sollte ein netter Mensch den jungen Philippinern diesen Unterschied einmal erklären?

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